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Samstag, 13. August 2016

Lerntipp: Abgelenkt durch Facebook & Co?

Aufschieberitis?

Es gibt sogar ein Fachwort dafür: Prokrastination.  Klingt schlimm, oder?! Was bedeutet das nun aber? Ganz platt ausgedrückt: die Neigung, Aufgaben auf morgen zu verschieben.

                                   pro  =  für
                                  cras  =  morgen

Es gibt auch Definitionen, die bezeichnen die Aufschieberitis als "Arbeitsstörung". Bevor es aber soweit kommt, gibt es ein Menge hilfreiche Tipps, um dagegen etwas zu unternehmen.

Als erstes solltet Ihr Euch ehrlich eingestehen, was Euch explizit vom Lernen abhält bzw. ablenkt.

  • Ist es Facebook und Co?
  • Spannende Videos auf  You Tube angucken?
  • das tägliche Telefonieren mit Euren Freunden?
  • bummeln in der Stadt?
Habt Ihr Euch den Grund eingestanden, heißt das noch lange nicht, dass es dann besser mit dem Durchhaltevermögen beim Lernen klappt. Die zweite Frage, die Ihr -natürlich wieder ehrlich- Euch stellen solltet wäre: Warum ist alles andere wichtiger als lernen?

  • Langweilt Euch der Stoff, das Thema?
  • Fühlt Ihr Euch überfordert?
  • Habt Ihr Angst zu versagen?
Wenn das dann auch geklärt ist, geht es um die Umsetzung eines Erste Hilfe Plan

Der "Erste Hilfe Plan"

Es nützt alles nichts, Ihr müsst aber die Ablenkungsfaktoren schnellstmöglich beseitigen! Das Internet lenkt Euch ab? Dann müsst Ihr zum Lernen, den Standort wechseln. Geht in ein Café oder in eine Bibliothek, wo Ihr nicht die Möglichkeit habt, zu surfen. Ohne Handy natürlich (keine Sorge, in dieser Zeit verpasst Ihr keinen Anruf oder keine Whats app Nachricht!).

Dann strukturiert Ihr Euch neu! "Weniger ist mehr" lautet Euer neues Motto. Lieber zwei Stunden pro Tag und Thema einplanen als sechs Stunden und am Ende gefrustet  die Unterlagen in die Ecke hauen, seinen alten Gewohnheiten wohl möglich wieder nachgehend.

Realistische Zeitplanung vor Klausuren! Themen die Euch nicht so liegen, min. vier Wochen vor dem Klausurtermin anfangen  zu lernen (für das Zurückfallen in die Aufschieberitis, habt Ihr genug Puffer!).

Klingt alles so banal? Ist es im Prinzip auch... Wenn Ihr ehrlich zu Euch selbst seit, die Gründe für's Aufschieben Euch eingestanden habt, müsst Ihr handeln, mehr nicht!



Montag, 11. Juli 2016

Lerntechniken: Immer ein eigenes Beispiel finden

BWL ist trocken - BWL ist viel Input - BWL kann aber auch eine Menge Spaß machen! Ich weiß wo von ich spreche, denn BWL begleitet mich in meinem Studium schon über ein Jahr. Und in meiner mündlichen Prüfung habe ich mit einem grandiosen Beispiel gefühlte 100 Punkte geholt. Einer meiner Prüfer sagte am Ende, dass er mein Beispiel toll fand, denn er konnte erkennen
   
                 1. das ich mich aktiv mit dem Stoff auseinander  gesetzt  habe  und

                 2. das ich den Stoff verstanden habe.

In den guten Lehrbüchern werdet Ihr immer Beispiele finden, z.B. die Dummies Reihe arbeitet grundsätzlich mit Alltagstauglichkeiten Beispielen. 

Wenn die Beispiele für Euch nicht greifbar sind, dann sucht Euch eigene. Ihr wollt das Ökonomische Prinzip verstehen und könnt mit meinem Beispiel im Post das Ökonomische Prinzip nichts anfangen? Versuche ein Beispiel zu suchen, was mit Eurer Arbeit, Hobby oder mit Euren Haustieren zu tun hat.

Auch der Bereich Marketing lebt von Beispielen. Viele Analyse Instrumente, wie auch die SWOT-Analyse, können besser verstanden werden, wenn Ihr Euer eigenes "Unternehmen gründet". Oder Ihr arbeitet in einem Krankenhaus: dann wendet die SWOT-Analyse an und vergleicht Euren Arbeitgeber mit den anderen Krankenhäuser in der Stadt oder im näheren Umkreis. Wichtig ist, dass Ihr Euch aktiv mit der Thematik auseinander setzt. Nur stures auswendig lernen bringt Euch nicht weiter. Denn oft werden in den Klausuren Verständnisfragen gestellt, und so schön Ihr auch "Wort-für-Wort" eine Definition aufschreiben könnt, wenn nach Zusammenhängen gefragt wird, bringen Euch die "nur" auswendig gelernten Dinge nicht viel. 

Samstag, 2. Juli 2016

Nachtrag zum Post "Reicher als die XXXXXX oder Was hat das Buch mit Betriebswirtschaftslehre zu tun"

Ich verfolge zur Zeit aufmerksam, den Verlauf der Einstweiligenverfügung gegen Alex D. Fischer. Am Montag fand ein Schnellverfahren in München statt. Nicht zu Gunsten von Alex Fischer.  Heißt im Klartext: Er darf gerne eine bekannte Persönlichkeit nehmen, um Aufmerksamkeit zu erregen, sofern der Werbewert dieser Persönlichkeit nicht ausgenutzt wird. Bei dieser ganzen Geschichte geht es um Geld. Die G. wollen Geld (Lizensgebühren). Noch mehr Geld und das sieht er nicht ein. Denn dann würden sie sich an seinem Buch bereichern. Ich sehe das so: im Prinzip ist das eine win-win Situation. Er bekommt die Aufmerksamkeit durch den Buchtitel und der Nennung der aus Let's dance und eigener, früherer T-Shirt Marke, bekannten Eheleute und diese besagten Eheleute sind "textlich" mal wieder in aller Munde!

Wer neugierig geworden ist auf sein Buch, bekommt hier mehr Informationen.

Sonntag, 19. Juni 2016

Zwischendurch: Lerntechniken

Wissen verstehen - Wissen speichern - Wissen anwenden bedarf auch gewisser Lerntechniken. Ich bin der festen Überzeugung, dass es nur funktioniert langfristig sich Wissen an zueignen, wenn man diese drei Schritte beachtet.

Ein Beispiel aus der Praxis:
Bevor ein Krankenpflegeschüler im ersten Ausbildungsjahr auf die Patienten los gelassen wird, hat er/sie einige Wochen theoretischen Unterricht. An erster Stelle steht die Vermittlung von theoretischen Kenntnissen. Bevorzugt in den Bereichen Grundpflege und Prophylaxen. Soweit so gut. Dann kommt der Moment, wo Schüler X auf die Station kommt. Super motiviert ist, seine neuen erworbenen Kenntnisse auszuprobieren. Jetzt ist der Moment gekommen, wo sich zeigt, ob er/sie alles richtig verstanden hat. Zu 70% stellt sich dann heraus: hat er nicht... Wie denn auch? Frisch von der Schule, wenig Kontakte zu kranken Menschen bisher gehabt, kann am Anfang nicht alles sofort klappen. Außerdem muss das Gehirn sich auf die neue Situation auch erst einstellen. Das was im Kopf ist muss nun in Form von "tue es, mach es" umgewandelt werden. Heißt im Klartext: üben, üben, üben! Der Schüler weiß wie theoretisch die Thromboseprophylaxe angewendet wird.  Trotzdem vergisst er es oft auch um zu setzen. Je häufiger er/sie die Gelegenheit bekommt, daran zu denken, sprich  die Grundpflege durchzuführen, desto niedriger wird die "Vergessensquote"!

Eine Empfehlung möchte ich gerne aussprechen, um sein Gehirnpotenzial zu verbessern. 


Für mich selber bedeutet dieser Blog auch Wissen anwenden. Bevor ich einen Post verfasse, reflektiere ich immer vorher, ohne in die Bücher zu schauen, was ist an Wissen gespeichert, habe ich es auch wirklich verstanden.

In diesem Sinne,
morgen geht es weiter mit der Firmengründung!